Kompost ist nicht nur Abfallverwerter von Gartenabfällen und pflanzlichen Küchenabfällen, sondern kann auch als Dünger und Bodenverbesserer eingesetzt werden. Die Kompostierung nutzt den natürlichen Prozess der Zersetzung, um gezielt und schnell wertvolle Komposterde herzustellen.
Kompost enthält Mineralstoffen und Spurenelementen, und kann die Bodenstruktur sowie die Pflanzenentwicklung unterstützen. Die Ausbringung von fertigem Kompost kann die Bodenfruchtbarkeit langfristig verbessern. Dies kann ein kräftiges Pflanzenwachstum unterstützen.
Doch nicht jeder hat die Möglichkeit und den Platz im Garten, um eigenen Kompost herzustellen. Zum anderen reicht Kompost allein nicht aus, um den Nährstoffbedarf vieler Pflanzen vollständig zu decken. In diesem Fall können gezielte Düngergaben helfen, den zusätzlichen Nährstoffbedarf der Pflanzen zu decken.
Organische Dünger können eine Alternative zu Kompost sein. Sie werden hauptsächlich aus aus tierischen oder pflanzlichen Ausgangsstoffen hergestellt und versorgen Pflanzen je nach Produkt mit unterschiedlichen Nährstoffen. Da sich die Wirkstoffe nur sehr langsam entfalten, sollten sie bereits im Frühjahr dem Boden beigemischt werden. Auf diese Weise steht ihr Langzeitdepot den Pflanzen über Monate zur Verfügung.
Mineralische Dünger sind nach dem Ausbringen ins Beet rasch wirksam und eignen sich insbesondere bei Neupflanzungen. Sie sind wasserlöslich oder bereits flüssig und können mit dem Gießwasser verabreicht werden. Die gelösten Nährstoffe gelangen so schnell an die Wurzeln und stehen der Pflanze zur Verfügung.
Auch mineralische Langzeitdünger verfügen wie die organischen Dünger über ein Langzeitdepot. Eine Gabe im Frühjahr kann die Pflanzen je nach Produkt bis zu sechs Monate mit Nährstoffen versorgen.